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Redtube: Abmahn-Anwalt Urmann räumt Probleme ein

Der Regensburger Abmahn-Anwalt Thomas Urmann hat im Focus erstmals eingeräumt, dass seine Kanzlei Urmann und Collegen bei der Durchsetzung der Schadensersatzansprüche gegen Redtube-Nutzer auf Probleme stoßen könnte. So würden die Verfahren gegen alle bisher abgemahnten und zahlungsunwilligen RedTube-Nutzer in den nächsten Wochen „ihren ganz normalen Gang gehen, es sei denn, es stellt sich heraus, dass mit der Rechtekette etwas nicht in Ordnung ist“.

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Dann hätten die Abgemahnten im schlimmsten Fall "einen Schadenersatzanspruch gegen The Archive". Sollten sich Ansprüche hingegen gegen seine Kanzlei richten, sei dieses "durch eine hohe Haftpflichtversicherung geschützt".
Besonders fragwürdig ist derzeit, ob das Schweizer Unternehmen The Archive AG, das Urmanns Kanzlei mit den Massenabmahnungen an Tausende Nutzer beauftragte, überhaupt der Eigentümer der vollständigen Rechte an den umstrittenen Pornostreifen ist.
Wie die Anwälte Christian Solmecke und Johannes von Rüden, die jeweils Hunderte Abmahnopfer vertreten, gegenüber dem Focus erklärten, hätten bislang keiner ihrer Mandanten den geforderten Schadenersatz geleistet. Trotzdem hätte die Kanzlei U+C keine weiteren Schritte unternommen. Käme es zu einem Prozess, müssten die Abmahn-Anwälte detailliert belegen, dass ihr Auftraggeber die angeblich verletzten Rechte tatsächlich besitzt.

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