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Transparenzoffensive: MDR legt Programmaufträge offen

Der Mitteldeutsche Rundfunk will sich in Transparenz üben. In Zukunft will der Sender regelmäßig einen Produzentenbericht veröffentlichen, in dem ein wesentlicher Teil der Mittelverwendung für den Fernsehbereich des MDR sowie des Kinderkanals offen gelegt wird. Den aktuell veröffentlichten Zahlen zufolge, belief sich der Gesamtwert aller Produktionen im Jahr 2012 auf 60 Millionen Euro.

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Der Bericht soll einen Überblick über die Auftragsproduktionen und Koproduktionen geben, bei denen der MDR die Federführung hatte und der direkte Auftraggeber war. Auch die direkten Auftragsvergaben des KIKA sind in diesem Bericht einbezogen.
Von den errechneten 60 Millionen Euro entfielen demnach 2012 14 Millionen Euro auf den Kinderkanal. In dem Produzentenbericht soll nach regionalen und gesellschaftsrechtlichen Gesichtspunkten unterschieden werden. Der überwiegende Anteil der Aufträge werde mit Firmen im Sendegebiet abgewickelt. Der Anteil der Produktionsaufträge, die ins Ausland vergeben werden, sei dagegen nur sehr gering.

Bei der Betrachtung nach gesellschaftsrechtlichen Gesichtspunkten wird nach dem Auftragsvolumen, das die MDR-Programmbereiche an abhängige und unabhängige Produzenten vergeben, unterschieden. Dem Bericht zufolge hat der MDR im Jahr 2012 die meisten Aufträge und Koproduktionen an unabhängige Produzenten vergeben. Der KIKA dagegen vergab seine Aufträge zu knapp einem Drittel an abhängige Produzenten.

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