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Suhrkamp: Gericht stoppt Insolvenzpläne

Der Suhrkamp-Streit geht in eine neue Runde: Das Landgericht Frankfurt hat per einstweiliger Verfügung der Familienstiftung die Umwandlung des Verlags in eine Aktiengesellschaft untersagt. Damit folgt das Gericht einem Eilantrag des Minderheitsgesellschafters Hans Barlach.

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Dem Stern zufolge sei der Insolvenzplan einseitig auf die Belange der Familienstiftung als Mehrheitseigentümer ausgerichtet. Die Umwandlung in eine AG habe dabei allein das Ziel, sich vom Minderheitsgesellschafter zu trennen. Damit habe die Stiftung ihre Treuepflicht gegenüber Barlach verletzt, dessen Medienholding bei einer Umwandlung mit erheblichen steuerlichen Nachteilen rechnen müsse. Zudem würde er selbst weitreichende Mitspracherechte verlieren. Der Verlag kündigte bereits Berufung gegen das Urteil an.
Die Suhrkamp-Chefin Ulla Unseld-Berkéwicz und Barlach streiten seit Jahren um die Verlagsspitze. Unseld-Berkéwicz hält 61 Prozent an Suhrkamp, Barlach 39 Prozent.

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