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Ex-Wulff-Sprecher Glaeseker muss vor Gericht

Nicht nur Ex-Bundespräsident Christian Wulff, auch sein ehemaliger Pressesprecher Olaf Glaeseker muss sich vor Gericht verantworten. Während Wulff nur wegen Vorteilsnahme angeklagt wird, werfen die Staatsanwälte Glaeseker Bestechlichkeit vor. Glaeseker soll dem Event-Manager Manfred Schmidt bei der Sponsorensuche behilflich gewesen sein. Im Gegenzug soll Schmidt Glaeseker zu Urlauben eingeladen haben.

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Der Prozessbeginn ist auf den 9. Dezember angesetzt. Laut Glaesekers Anwälten seien die Urlaubseinladungen auf rein freundschaftlicher Basis erfolgt. Zwischen den beiden Männern und deren Ehefrauen habe ein "fast familiäres" Verhältnis bestanden.

Der Prozess gegen Christian Wulff wegen des weniger schwerwiegenden Vorwurfs der Vorteilsnahme beginnt am 1. November vor einer anderen Strafkammer. Wulff soll einen Teil einer Luxus-Hotelrechnung von einem befreundeten Filmproduzenten bezahlt worden sein, für den er sich später in seiner Funktion als Ministerpräsident einsetzte.

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