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Republican or Royalist? Guardian lässt Royal Baby-Berichte verschwinden

Die Berichterstattung über die bevorstehende Geburt des "Royal Babys" erreicht just ihren Klimax. Über die Relevanz dieses königlichen Ereignisses lässt sich sicher streiten. Doch im Hochsommer ist nicht nur den Boulevardmedien (fast) jedes Thema Recht. Der britische Guardian bietet seinen Lesern nun die Gelegenheit, den Baby-Hype auszublenden.

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Die Berichterstattung über die bevorstehende Geburt des "Royal Babys" erreicht just ihren Klimax. Über die Relevanz dieses königlichen Ereignisses lässt sich sicher streiten. Doch im Hochsommer ist nicht nur den Boulevardmedien (fast) jedes Thema Recht. Der britische Guardian bietet seinen Lesern nun die Gelegenheit, den Baby-Hype auszublenden. 
Die Online-Version des britischen Guardian greift dabei auf ein altbewährtes Mittel zurück: Über einen kleinen Button am rechten oberen Rand der Startseite kann der Nutzer den Aufmacher einfach verstecken. Als kleinen Witz hat der Guardian die beiden Funktionen nicht einfach "on" oder "off" genannt, sondern stellt die Frage nach "Republican?" oder "Royalist?".

Die Möglichkeit, Hype-Themen einfach auszublenden, hat der Guardian schon mehrmals angeboten. Im vergangenen Jahr konnten Leser die Informationsflut zu den Olympischen Spielen verstecken oder 2011 die royale Hochzeit verschwinden lassen.
Die Entscheidung, dem Leser zu überlassen, ob er Inhalte sehen möchte oder nicht, boten norwegische Medien aber schon viel früher an. In der medienethischen Debatte im Fall des Prozesses gegen den Attentäter Anders Breivik entschied das Boulevardblatt Dagbladet online einen "Anti-Breivik-Button" zu aktivieren, der auf Knopfdruck alle Artikel zum Attentäter ausgeblendet hat.

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