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WR-Freie erhalten 100.000 Euro Abfindung

Zusätzlich zu der Zahlung an die ehemaligen festangestellten Redakteure der Westfälischen Rundschau, erhalten nun auch die freien Journalisten eine Abfindung in Höhe von 100.000 Euro. Die beiden Gewerkschaften DJV-NRW und dju in ver.di hatten die Zahlungen von der Medienholding der SPD gefordert, nachdem die WAZ-Gruppe im Januar die radikale Schließung aller Lokalredaktionen verkündete.

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"Ich freue mich über dieses solidarische Zeichen der Holding", sagt DJV-NRW-Vorsitzender Frank Stach, "hätte mir aber, das verhehle ich nicht, mehr gewünscht." Den freien Journalisten sei nicht nur innerhalb weniger Tage die komplette finanzielle Grundlage entzogen worden, vielmehr kämpfen sie nun auch mit der schlechten Auftragslage im lokalen Bereich. "Es sei das Mindeste, dass sich alle Beteiligten anstrengen, den Betroffenen in irgendeiner Form zu helfen", so Stach weiter.
Auch bei der Funke-Mediengruppe hatte sich der DJV-NRW über Extra-Zahlungen an die freien Journalisten eingesetzt. Ein höherer sechsstelliger Betrag soll hier inzwischen geflossen sein.

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