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Main-Post und Mediengruppe Oberfranken kooperieren

Die Mediengruppe Oberfranken und die Mediengruppe Main-Post legen jeweils zwei ihrer Redaktionen zusammen. Die Kitzinger und die Bad Kissinger Redaktionen arbeiten ab Mitte des Jahres in einer Redaktionsgemeinschaft. Dies sei "die einzige Möglichkeit, publizistische Vielfalt zu erhalten", sagen Frank Förtsch und Michael Reinhard, die Chefredakteure der beiden Verlage. Kündigungen soll es keine geben.

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Grund für die Kooperation, vulgo: Zusammenlegung, sei die "immer schwieriger werdende Situation im Werbemarkt der beiden Regionen", heißt es in einer Mitteilung. Es fehlten die Werbeerlöse "zur dauerhaften Finanzierung des lokalen Qualitätsjournalismus". Die Zusammenlegung diene dem Erhalt der publizistischen Vielfalt. 

Da die Berichterstattung sich sehr ähnele, löse man Doppelstrukturen auf, sagt Walter Schweinsberg von der Mediengruppe Oberfranken, in der u.a. die Kitzinger erscheint. Sein Kollege David Brandstätter von der Main-Post sekundiert: "Dadurch gewinnen wir Zeit und Geld für die Produktion eigener lokaler Inhalte jenseits der Standardberichterstattung."

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Die Mediengruppe Oberfranken bietet Redakteuren aus den betroffenen Redaktionen anderweitig Stellen im Verlag an. Die Main-Post will Mitarbeitern Altersteilzeitangebote machen. Die Zusammenlegung hat zur Folge, dass die Kitzinger vom Berliner in das Rheinische Format wechselt.

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