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Aus für Harburger Anzeigen und Nachrichten

Das Ende des nächsten Traditionstitels scheint beschlossen: Wie der DJV-Hamburg berichtet, wurde am Donnerstag den 32 festangestellten Mitarbeitern der Harburger Anzeigen und Nachrichten (HAN) mitgeteilt, dass die Regional-Zeitung zum 30. September eingestellt wird. Grund für die Schließung sollen die seit Jahren rückläufigen Erlöse aus dem Vertrieb und Anzeigengeschäft sein. Die erste Ausgabe der HAN, an der Springer mittlerweile mit knapp 25 Prozent beteiligt ist, erschien am 5.10.1844.

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Verlegt wird die HAN von der Lühmanndruck Harburger Zeitungsgesellschaft. In der Redaktion sollen elf angestellte Journalisten und elf Pauschalisten von der Einstellung betroffen sein.
"Mit der HAN stirbt ein Traditionsblatt, wieder wird die Hamburger Presselandschaft eintöniger", sagte Marina Friedt, Vorsitzende des DJV Hamburg. "Wir fordern den Verlag auf, seiner sozialen Verantwortung gegenüber den Mitarbeitern, die mit viel Herzblut für das Bestehen ihrer Zeitung gekämpft haben, gerecht zu werden und den Verlust ihrer Arbeitsplätze finanziell gut abzufedern."
Mit der Regionalzeitung stirbt allerdings kein Schwergewicht. Im ersten Quartal kam der Titel noch auf einen Gesamtverkauf von 12.610 Exemplaren. Alleine im Vergleich zum Vorjahr bedeutet dies ein Minus von 7,96 Prozent.

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