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ARD: BR-Rundfunkrat fordert drei statt fünf Talkformate

Der Rundfunkrat des Bayerischen Rundfunks (BR) heizt die Diskussion über die Anzahl der Polit-Talkshows in der ARD noch mal an. Am Donnerstag sprach sich das Gremium dafür aus, ab 2014 nur noch drei statt der bisherigen fünf Talkshows pro zu senden.

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Die Sendungen würden sich thematisch häufig überschneiden und dieselben Gäste einladen, heißt es in einer Mitteilung des BR. Die Konzepte seien "dramaturgisch vergleichbar", weshalb man auch zwei Formate verzichten könne.
Zusätzlich mit dem Presseclub könnten damit ebenfalls alle tagesaktuellen Ereignisse abgedeckt werden und den verbleibenden Sendungen stünden "ausreichend Spielräume" zur Verfügung, die eine "deutlich schärfere Profilbildung" ermöglichen sollen.
Die freiwerdenden Sendeplätze sollen nach Ansicht des Rundfunkrates für anspruchsvolle, jüngere Formate bereitgestellt werden, die bislang "unterrepräsentiert" sind, beispielsweise für junge Serien, Kabarett, Satire oder Dokus.
Bisher laufen fünf mal pro Woche spätabendliche Polit-Talks. Sonntags diskutiert "Günther Jauch", montags Frank Plasberg in "Hart aber Fair", dienstags lädt Sandra Maischberger, mittwochs "Anne Will" und donnerstags "Beckmann" zum Gespräch ein. Der Bayerische Rundfunk ist bei keiner der fünf Sendungen federführend.

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