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BR-Intendant fordert weniger Talkshows

Ulrich Wilhelm, Intendant des Bayerischen Rundfunks gibt der Diskussion um die vielen ARD-Talkshows neuen Zunder. In einem Interview mit der FAZ (Samstagsausgabe) fordert er, die Anzahl der ARD-Talkshows zu reduzieren. Welche der fünf Talkshows er für überflüssig hält, verrät er freilich nicht. Stattdessen sollten nach Meinung von Wilhelm mehr Dokus, “Brennpunkte”, Sondersendungen, Features und Themenabende gezeigt werden. Der Intendant hat gut reden - keine der Talkshows wird vom BR produziert.

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Kritik an den ARD-Talkshows ist nichts Neues. Neben vielen Medien haben auch schon der Rundfunkrat des WDR und der Programmausschuss des NDR an Anzahl und Konzept-Gleichheit der fünf ARD-Talks herumgemäkelt. Das Erste zeigt sonntags “Günther Jauch”, montags “Hart aber fair”, dienstags “Menschen bei Maischberger”, mittwochs “Anne Will” und donnerstags “Beckmann”. “Hart aber fair” und “Menschen bei Maischberger” werden vom WDR produziert, die anderen drei Formate vom NDR.

Wörtlich sagt BR-Intendant Wilhelm in der morgigen Samstagsausgabe der FAZ: „Ich bin für eine Reduzierung der vorhandenen fünf Talkshows.“ Und weiter: „Dadurch würden wir auch im Schema beweglicher. Ich glaube, dass wir mehr Dokus, Sondersendungen, ,Brennpunkte‘, Features, Themenabende benötigen.“ Laufende Verträge mit den Talkmastern seien zu respektieren, so Wilhelm: „Wenn Verträge auslaufen, besteht die Möglichkeit, über die entsprechenden Formate neu zu entscheiden.“

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Die aktuellen Verträge mit den Talkshow-Produzenten der ARD laufen dem Vernehmen nach bis Ende 2013. Gut möglich, dass einer der ARD-Talks aus der Sommerpause dieses Jahr nicht mehr zurückkehrt.

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