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NDR verschiebt Entscheidung im Fall Frank Beckmann

Der Norddeutsche Rundfunk wird den Vertrag mit Fernsehdirektor Frank Beckmann zunächst nicht verlängern. Die Sendeanstalt will zunächst abwarten, was dem ehemaligen KiKA-Programmgeschäftsführer von der Erfurter Staatsanwaltschaft konkret vorgeworfen wird. Das berichtet Kai-Hinrich Renner im Hamburger Abendblatt.

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Dem Bericht zufolge habe der NDR bislang offenbar noch keine Akteneinsicht gehabt. Die Staatsanwaltschaft Erfurt ermittelt gegen Beckmann wegen des Verdachts der Untreue. Renner bezieht sich auf einen Bericht des Branchendienstes Kontakter, wonach Beckmann gewusst habe, dass sein Abschiedsfest beim KiKA mit veruntreutem Geld finanziert worden sei.
Beckmann wiederum bestreitet, dass es überhaupt ein solches Fest gegeben habe. Er sei im Rahmen des Sommerfestes der KiKA-Sommertour verabschiedet worden. In Erfurter Justizkreisen sei jedoch zu vernehmen, dass Beckmann selbst zur Feier eingeladen habe, weshalb sie als Abschiedsfest angesehen werde. Ein Unternehmen soll bei der Finanzierung des Sommerfestes geholfen, jedoch einen fünfstelligen Betrag auf die tatsächlichen Kosten aufgeschlagen haben. Mit diesem Geld sei das Mitarbeiterfest finanziert worden.
Beckmanns Vertrag beim NDR läuft noch bis zum 31. Oktober. 

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