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Nach Facebook-Shitstorm: Amazon will Vorwürfe prüfen

Die ARD-Reportage "Ausgeliefert! Leiharbeiter bei Amazon" bringt den Versandriesen in Bedrängnis: Nachdem am Mittwochabend in den sozialen Netzwerken ein Shitstorm ausgebrochen ist, reagierte das Unternehmen jetzt und erklärte, die Vorwürfe zu prüfen und eventuell Maßnahmen zu ergreifen.

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"In der Weihnachtssaison stellen wir zusätzliche Amazon-Mitarbeiter saisonal befristet ein", teilte Amazon der Nachrichtenagentur dpa mit. "In absoluten Spitzenzeiten arbeiten wir darüber hinaus mit Zeitarbeitsfirmen zusammen. Alle Mitarbeiter, die länger als ein Jahr in den Amazon-Logistikzentren in Deutschland arbeiten, verdienen über 10 € brutto pro Stunde; im ersten Jahr über 9,30 € brutto."
Die ARD-Reportage brachte zudem den Sicherheitsdienst eines Amazon-Standortes mit der Neonazi-Szene in Verbindung. Hierzu ließ das Unternehmen verlauten: "Auch wenn das Sicherheitsunternehmen nicht von Amazon beauftragt wurde, prüfen wir derzeit selbstverständlich den von den Redakteuren gemachten Vorwurf bezüglich des Verhaltens des Sicherheitspersonals und werden umgehend geeignete Maßnahmen einleiten."
Auf der deutschen Facebookseite lassen Zuschauer ihrem Frust weiterhin ungehindert freien Lauf. Ein Ende des Shitstorms scheint noch nicht in Sicht.

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