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Google: Stefan Tweraser muss Job ruhen lassen

Google Deutschland hat seinen Verkaufschef Stefan Tweraser von seinen Aufgaben entbunden. Beziehungsweise, ganz offiziell: Tweraser lasse seine Aufgaben für Google "zunächst ruhen". Der Manager hat in seinem früheren Job für Telekom Austria offenbar mehr als eine halbe Million Euro unberechtigt kassiert. Nun werden er und drei weitere Personen der Untreue angeklagt. Für Tweraser übernimmt Alastair Bruce. Auch wenn Google mit dem Fall nichts zu tun hat: Der Prozess tut dem Image weh.

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Laut einem Bericht im österreichischen Magazin Format sei Tweraser geständig. Bei seinem Ausscheiden kassierte Tweraser 585.600 Euro, die ihm nicht zustanden. Zunächst stellte die Werbeagentur Euro-RSCG, die den Telekom Austria-Etat hielt, eine (Schein-)Rechnung an die Telekom über die Summe, später holte sich Tweraser den Betrag – wieder für eine nicht erbrachte Leistung – zurück. Tweraser wolle den Betrag nun zurückzahlen, was sich strafmildernd auswirken werde.
Bei seinem neuen Arbeitgeber Google ist die Affäre freilich nicht gut angekommen. Zunächst hatte es geheißen, man kommentiere keine privaten Angelegenheiten von Mitarbeitern, nun reagiert der Internet-Konzern. Dass Tweraser in seinen Job zurückkehrt, dürfte ungewiss sein. Schließlich sind die beteiligten Manager geständig und es geht nun nur noch um das Strafmaß der Veruntreuung von Geldern. 

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