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Kirch-Prozess: Deutsche Bank muss zahlen

Das Oberlandesgericht München hat entschieden: Die Deutsche Bank muss den Erben des Medienunternehmers Leo Kirch Schadenersatz zahlen. Die Höhe dessen ist noch nicht bekannt. Hierfür soll zunächst ein Gutachten erstellt werden. Die Kirch-Erben verlangen rund zwei Milliarden Euro. Das Gericht sagte jedoch bereits, der Schaden läge zwischen 120 Millionen Euro und 1,5 Milliarden Euro. Deutsche Bank-Anwalt Markus Meier will mit einer Nicht-Feststellungsklage vor den Bundesgerichtshof ziehen.

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Leo Kirch warf der Deutschen Bank vor, zu großen Teilen am Ruin seines Medienimperiums schuld zu sein. Hintergrund ist eine TV-Äußerung aus dem Jahr 2002 des damaligen Deutsche Bank-Chefs Breuer. Der sagte: "Was alles man darüber lesen und hören kann, ist ja, dass der Finanzsektor nicht bereit ist, auf unveränderter Basis noch weitere Fremd- oder gar Eigenmittel zur Verfügung zu stellen." Nach dem Tod von Leo Kirch haben seine Erben den Rechtsstreit fortgesetzt. 
Deren Anwalt Peter Gauweiler sprach nun Medienberichten zufolge von einem „sehr, sehr großen Erfolg“ für seine Mandaten. Oberlandesgerichts-Richter Guido Kotschy sagte, die Erklärungen der Deutschen Bank seien nicht plausibel. Die Verteidigung hatte sich darauf berufen, dass der Kirch Konzern zum Zeitpunkt der umstrittenen Äußerung von Rolf Breuer bereits zu stark geschädigt gewesen sei.

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