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Dapd-Gründer stoßen französische SIPA-Gruppe ab

Die deutschen Investoren Peter Löw und Martin Vorderwülbecke haben ihre französische Nachrichtenagentur SIPA abgestoßen. Der SIPA-Manager Eric Monjalous übernimmt sämtliche Anteile an der Gruppe von der HQTA AG, die ehemals als dapd media holding AG firmierte. Gerettet ist die Agentur damit nicht.

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Löw und Vorderwülbecke hatten zunächst die Fotoagentur SIPA Press gekauft und dann die französische Tochter der US-Agentur AP, die zu SIPA News umgemodelt wurde. Es war das erklärte Ziel, eine Vollagentur aufzubauen, um dem Platzhirschen AFP Konkurrenz zu machen.

Doch wie in Deutschland ging den Investoren auch in Frankreich die Puste aus. Vor einer Woche ordnete ein französisches Gericht für SIPA News die Liquidation der Geschäfte an, für SIPA Press wurde ein Insolvenzverfahren zugelassen. Nicht insolevnt ist die Dienstleistungstochter SIPA médias.

Einen Investoren scheint es, anders als in einer ddp direct-Meldung zu lesen ist, noch nicht zu geben. SIPA-Manager Monjalous übernahm zunächst die Gesellschaftsanteile. Was jetzt mit SIPA Press geschieht, ist offen.

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In der vergangenen Woche verkaufte HQTA bereits den PR-Dienstleister ddp direct an ein norwegisches Medienunternehmen. Am Donnerstag gab HQTA ebenfalls den Verkauf von ddp images bekannt. Damit bleibt in der Holding kaum etwas übrig.

Anmerkung: Die Meldung wurde nach einem Hinweis von AFP Deutschlandchef Clemens Wortmann (siehe Kommentare) überarbeitet.

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