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LinkedIn-Bilanz: Wachstum ohne Ende

Die Erfolgsstory geht weiter und weiter: Das Online-Business-Netzwerk LinkedIn konnte Aktionäre bei Vorlage seiner jüngsten Quartalszahlen gestern Abend erneut positiv überraschen. Gegenüber dem Vorjahreszeitraum zogen die Umätze vom beachtliche 81 Prozent auf nunmehr 252 Millionen Dollar an. Allerdings bleiben die Gewinne im mikroskopischen Bereich. Anlegern war das egal und schickten die Aktie nachbörslich um 8 Prozent nach oben. Maßgeblichen Anteil dürfte daran das explosive Wachstum auf bereits 187 Millionen Mitglieder haben.

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Am Ende kommt das virtuelle Geschäftsleben an der Wall Street wohl einfach besser an als das Geschäft mit Freunden: Auch eineinhalb Jahren nach dem eigenen Börsendebüt und ein halbes Jahr nach dem IPO von Facebook bleibt LinkedIn unumstrittener Börsenliebling.

Warum, demonstrierte einmal mehr das nach Handelsschluss an der Wall Street vorgelegte Zahlenwerk für das abgelaufene dritte Quartal, das Anleger mit Kursaufschlägen von 8 Prozent goutierten. Treiber der Kursentwicklung ist erneut das exorbitante Umsatz-Wachstum, das den Social Network-Rivalen Facebook neidisch werden lassen dürfte.

12 Millionen neue Nutzer in 91 Tagen

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Beachtliche 81 Prozent legten die Erlöse von Anfang Juli bis Ende September erneut zu – 252 Millionen Dollar fuhr das US-Business-Netzwerk in den 91 Tagen ein. Die von Thomson Reuters befragten Analysten hatten im Durchschnitt nur mit 244 Millionen Dollar gerechnet; im Juni-Quartal lagen die Umsätze lediglich bei 228 Millionen Dollar.

Auch das Nutzer-Wachstum ist weiter explosiv: Mehr als 12 Millionen neue Mitglieder konnte der übermächtige Xing-Rivale allein im vergangenen Quartal hinzugewinnen. Das ist so viel, wie das von Burda übernommene Hamburger Internet-Unternehmen nach neun Jahren insgesamt überhaupt aufweisen kann.

Nur bei der Profitabilität könnte sich LinkedIn vielleicht etwas vom Gänsenmarkt abschauen. Mit dem Nettoeinkommen von 2,3 Millionen Dollar konnte sich LinkedIn zwar nachhaltig aus der Verlustzone verabschieden – im Vorjahresquartal betrug das Minus noch 1,6 Millionen Dollar –: Die an der Börse fast 40-mal kleinere Xing AG verdiente in den vergangenen Quartalen dennoch mehr.

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