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ARD kritisieren Ermittlungen gegen Journalisten

Jetzt schalten sich die Chefredakteure der ARD-Hörfunkprogramme ein: In Thüringen forscht die Polizei zwei MDR-Journalisten aus, weil diese von einem Informanten aus Polizeikreisen Insiderinformationen zum Sicherheitskonzept beim vergangenen Papstbesuch zugespielt bekommen haben sollen. In einem Brief an den Thüringens Innenminister Jörg Geibert beschweren sich die Chefredakteure deshalb bei dem CDU-Politiker.

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Offiziell richten sich die Ermittlungen dabei nicht gegen die Journalisten, sondern den Saalfelder Polizisten und Polizeigewerkschafter Rainer K.. Denn er soll die Reporter mit dem Einsatzbefehl versorgt haben.

Geschrieben wurde der Protestbrief, der der taz vorliegt, von der WDR-Hörfunk-Chefredakteurin Angelica Netz. Darin will sie auch wissen, ob die Polizei ohne Richterbeschluss in sozialen Netzwerken recherchiert hat.

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