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AGOF: Süddeutsche.de verliert 10 Prozent

Die großen Sieben der Nachrichtenbranche haben im Juli allesamt Nutzer verloren. Wie die am Donnerstag von der AGOF veröffentlichten Zahlen zeigen, büßten Bild.de, Spiegel Online & Co. zwischen 0,7% und 10,0% ein. Größter Verlierer: Süddeutsche.de, das 710.000 Besucher weniger als im Juni verzeichnete. Nach oben ging es hingegen für eine Reihe von Regionalzeitungs-Websites. So gewannen u.a. RP Online und DerWesten, sowie weiter hinten die Westfälischen Nachrichten und die Neue Osnabrücker Zeitung.

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Am glimpflichsten davon gekommen sind im Juli von den sieben großen News-Websites Spiegel Online, das nur 0,7% seiner Nutzer verlor, sowie Bild.de und stern.de mit einem Minus von 1,5%. Die 10,0% Rückgang von Süddeutsche.de hören sich hingegen dramatisch an. Allerdings: Im Juni hatten die Münchener im Gegensatz zur Konkurrenz einen neuen AGOF-Rekord aufgestellt. Nie zuvor hatte man die 7-Mio.-Unique-User-Marke übersprungen. Die 6,42 Mio., die im Juli erreicht wurden, sind daher kein allzu dramatisches Ergebnis, sondern das immerhin viertbeste aller bisherigen AGOF-Zeiten.

Prozentual gesehen ging es für zwei Top-25-Angebote noch deutlicher nach unten: Die Berliner Morgenpost verabschiedete sich von 18,2% ihrer Juni-Leser, die B.Z. sogar von 19,8%. Deutlich zulegen konnten im Juli in der ersten Hälfte unseres Top-50-Rankings vor allem drei Angebote: taz.de steigerte sich um 7,1%, RP Online um 6,0% und Express Online um 5,2%.

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Auf den Rängen 26 bis 50 gibt es gleich sechs News-Angebote, die sich um mehr als 10% verbessern konnten, allesamt Ableger von Regionalzeitungen. Am deutlichsten nach oben sprangen dabei die Westfälischen Nachrichten – um satte 32,4% auf 580.000 Unique User – der bisher zweitbeste Wert der Website. Ebenfalls deutlich zugelegt haben die Zeitungsgruppe Thüringen, die Neue Osnabrücker Zeitung, suedkurier.de, freiepresse.de und die Rhein-Zeitung. Die beiden größten Verlierer kommen hier aus Hamburg und Berlin: mopo.de verlor 17,1%, die Berliner Zeitung 17,2%.

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