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Frankreichs Verleger planen Leistungsschutzrecht

Nachdem die Verleger in Deutschland das von ihnen geforderte Leistungsschutzrecht zumindest schon bis in den Bundestag gebracht haben, planen nun auch ihre französischen Kollegen ein Gesetz nach deutschem Vorbild. Der Verlegerverband SPQN hat beim zuständigen Ministerium zwei Vorschläge eingereicht und sich Unterstützung aus Deutschland kommen lassen.

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In einem Beitrag der Zeitung Les Echos nennt der Präsident der SPQN, Marc Feuillée, den deutschen Gesetzesentwurf eine "Quelle der Motivation und Inspiration". Er zeige, dass die deutschen Verlage trotz harter Lobby-Arbeit der Internetwirtschaft in der Lage gewesen seien, die Politik von der Notwendigkeit eines Leistungsschutzrechtes zu überzeugen.
Zum Verlegerverband SPQN zählen unter anderen Les Echos, L’Equipe, Libération und Le Monde. Um sich Rat für das eigene Werben für ein Leistungsschutzrecht zu holen, lud der Verband zudem Springer-Lobbyist Christoph Keese zu einem Treffen ein. Er soll den französischen Kollegen von seinen Erfahrungen in Deutschland berichten, wie Le Monde schreibt.

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