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Degeto-Chefin Strobl will Filmproduktion umkrempeln

Die neue Degeto-Chefin Christine Strobl will die Vergabe von Filmaufträgen künftig transparenter gestalten. Das erklärte die 40-Jährige im Spiegel-Interview. Man wolle Produktionen künftig nicht mehr nach "Schema F" auswählen und nicht mehr eigenmächtig handeln.

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So soll es etwa keine Zusagen mehr an Firmen geben, gleich mehrere Filme pro Jahr zu produzieren. "Wir entscheiden nach Qualität", erklärt Strobl. Die ARD-Tochterfirma war vor zwei Jahren unter anderem in Verruf geraten, weil Ex-Geschäftsführer Hans-Wolfgang Jurgan die Budgets für zwei Jahre im Voraus vergeben hatte.
Bei den Filmen selbst wolle man nicht mehr auf die immergleiche Machart setzen: Familienkonflikt gepaart mit schönen Landschaftsaufnahmen. Auch zur Besetzung von Rollen äußerte sich Strobl. "Wir werden uns jeden Besetzungsvorschlag genau anschauen. Es darf keine Automatismen geben bei der Vergabe von Rollen."

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