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Googles Dienste-Verknüpfung verstößt gegen Datenschutz

Ab 1. März will Google seine 70 Webdienste miteinander verknüpfen. Das verstößt nach Einschätzung der EU-Datenschutzbeauftragten jedoch gegen europäisches Recht. Der US-Konzern zeigt sich hingegen gelassen und sieht keine Verletzung durch seine neuen Richtlinien.

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Google will die Daten seiner Nutzer miteinander verknüpfen und plant das Super-Profil. So könnte der Suchmaschinenkonzern seine Kunden beispielsweise bald warnen, wenn sie zu spät zu einem Termin zu kommen, weil der Kartendienst Google Maps mit dem Google-Kalender zusammenarbeiten würde.
Eine Untersuchung der französischen Datenschutzkommission (CNIL) im Auftrag der europäischen Datenschutzbeauftragten ist zu dem Schluss gekommen, dass Google mit seinen neuen Datenschutzrichtlinien gegen europäisches Recht verstoße. Vor allem die Verknüpfung personenbezogener Daten von Google-Kunden aus unterschiedlichen Diensten stoße auf erhebliche Bedenken, teilte die Kommission mit.

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