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Stuttgart 21: Polizei lässt nur “eingebettete” Reporter zu

Nur sechs ausgewählte Journalisten dürften den Polizeieinsatz beim Abriss vom Südflügel des Stuttgarter Hauptbahnhofs "eingebettet" begleiten. Nach dem "schwarzen Donnerstag" im Herbst 2010, bei dem rund 130 Demonstranten verletzt worden waren, will die Polizei bei ihrem Einsatz mehr Transparenz zulassen und zeigen, dass sich nichts zu verbergen hat, meldet taz.de.

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Die Winterpause am Stuttgarter Hauptbahnhof ist vorbei. In den kommenden Tagen sollen die Bagger angerollt kommen und den Südflügel des Bahnhofs abreißen. Da wieder viele Demonstranten erwartet werden, sollen 1.000 Polizisten bereit stehen, um die Bauarbeiten zu sichern. Diesen Einsatz dürfen dann sechs ausgewählte Journalisten begleiten.
Da nur Journalisten der Landespressekonferenz in Baden-Württemberg teilnehmen dürfen, gibt es Kritik von der Deutschen Journalisten Union (DJU): "Es kann nicht angehen, dass die Stadt Stuttgart oder das Polizeipräsidium Stuttgart mit einem privaten Verein, der Landespressekonferenz, einen Vertrag über exklusive Berichterstattung in einem Polizeit-Bett garantiert", zitiert taz.de eine Stellungnahme der DJU. Andere hauptberufliche Journalisten, die nicht in der LPK-Baden-Württemberg akkreditierten seien, würden einer zweiter Klasse Bericht-Zone verwiesen.
Laut Polizei-Angaben gehe es nicht um eine Einschränkung von Journalisten, sondern um eine Erweiterung der Berichterstattung: "Eine Bericht-Zone zweiter Klasse besteht deshalb nicht." Vor Ort werde es außerdem eine Anlaufstelle für alle Pressevertreter geben.

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