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DJV kritisiert Bundespräsident Wulff

Der Deutsche Journalisten Verband hat Bundespräsident Wulff wegen seiner versuchten Einflussnahme auf die Bild-Berichterstattung zu seiner Kredit-Affäre kritisiert. Wulff hat laut Presseberichten versucht, durch einen Telefonanruf bei Bild einen Bericht über seinen Hauskredit zu verhindern. "Prominente müssen sich kritische Berichterstattung als Teil der Meinungsfreiheit gefallen lassen", so der DJV-Bundesvorsitzende Michael Konken, "das müsste niemand besser wissen als der erste Mann im Staat."

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Wulffs Einschüchterungsversuch gegenüber Bild sei nicht vereinbar mit seiner Erklärung vom 22. Dezember, in der er die Bedeutung der Pressefreiheit ausdrücklich hervorgehoben habe, so Konken weiter. Der DJV-Vorsitzende ermutigte Journalisten dazu, sich nicht von Prominenten beeinflussen zu lassen: "Kritische Berichterstattung und Information der Öffentlichkeit sind und bleiben das Tagesgeschäft von Journalisten."

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