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Bauer streitet weiter mit Spiesser

Der Bauer-Verlag geht weiter gegen die Jugendzeitschrift Spiesser vor. Wie die Süddeutsche Zeitung berichtet, hat das Hamburger Medienunternehmen am Landgericht München eine Klage wegen Wettbewerbsverstoß eingereicht. Bauer will durchsetzen, dass das kostenlose Heft nicht mehr mit seinen Auflagenzahlen werben darf.

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Ein ähnliches Verfahren hatte Bauer zuvor beim Landgericht Hamburg angestrengt. Dort entschieden die Richter, dass der Spiesser auch weiterhin mit seinen IVW-Zahlen werben dürfe, weil diese Angaben nur für Anzeigenkunden interessant seien.
Das will Bauer wohl nicht auf sich sitzen lassen. Die Süddeutsche Zeitung schreibt, dass das Medienhaus Ende März 2011 bayerische Schuldirektoren angeschrieben habe, mit der Bitte aufzuklären, "auf welcher rechtlichen Grundlage" das Magazin an ihren Schulen verbreitet werde. Der Verlag bezweifelt, dass die angegebene Auflagenzahl des Spiesser die der erreichten Leser entspricht. Spiesser kam laut IVW im dritten Quartal 2011 auf 772.450 verbreitete Exemplare. Bauers Bravo, die sich ebenfalls an die Zielgruppe Schüler richtet, kam auf 409.885 verkaufte Hefte im dritten Quartal.

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