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OccupytheUrl: die Homepage-Demonstranten

"Occupy Frankfurt" ist zu weit weg? Für "Occupy Berlin" ist es zu kalt? Und in Hamburg regnet es? Kein Problem: Holen Sie sich den Protest nach Hause. Mit “Occupy the Url” besetzen Sie ganz einfach eine Webseite Ihrer Wahl. Die Idee dazu kommt aus den USA. Mit der Spaß-Aktion wollen die Macher das Interesse an der "Occupy"-Bewegung erhöhen und jedem die Möglichkeit geben, Solidarität mit den Protesten in aller Welt zu zeigen. Eine Idee, deren viraler Erfolg programmiert ist.

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Dazu müssen Sie nur die Webseite “Occupy the Url” aufrufen, eine Url Ihrer Wahl in das kleine Adressfeld eingeben und abwarten. Nach und nach füllt sich der Screen mit immer mehr Protestanten. Eine nette, kleine Idee, die sich dann auch an Freunde und Bekannte verschicken lässt.

Erfunden hat das Konzept Jim Pugh von RebuildtheDream.com. Und keine Angst: Die Seite wird nicht gehackt. Das Programm legt lediglich eine zweite Ebene über das Browserfenster. “Damit wollten wir eine Möglichkeit schaffen, dass jeder seine Unterstützung für die Proteste zeigen kann”, sagte Pugh gegenüber Mashable.com.

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Sein Ziel ist es, über derlei Aktionen mehr Menschen für die Bewegung zu begeistern. Ob Pugh das auch in Deutschland gelingen wird, muss sich erst noch zeigen. Fest steht, dass die “Occupy”-Bewegung auch hierzulande immer mehr Anhänger findet. Allein auf Facebook konnte die "Mutter"-Seite “Occupy Germany” ihre Fanzahl mehr als verdoppeln. Das ist zwar nicht mit der Verbreitung in den USA zu vergleichen, jedoch lässt das Wachstum ein gestiegenes Interesse an der "Occupy"-Idee erkennen.

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