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Premier League will weiter gegen Pubs vorgehen

Trotz des Urteils des Europäischen Gerichtshofes in Sachen Fußball-TV-Rechte will die Premier League weiter gegen Pubs vorgehen, die ausländische Decoder-Karten für die Ausstrahlung der Spiele verwenden. Grund: Musik und Logos sind urheberrechtlich geschützt und dürfen aus diesem Grund nicht ohne die Zustimmung der Liga ausgestrahlt werden. Laut Spiegel wird erwägt, weitere geschützte Elemente in die Übertragung einzubauen.

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Diese sollen einer Art "Wasserzeichen" ähneln und würden nicht im Widerspruch zu dem Urteil stehen. Vergangene Woche hatte der EuGH im Fall der Pub-Besitzerin Karen Murphy aus Portsmouth gegen die englische Premier League entschieden, dass die nationalen Vorschriften, die die Verwendung ausländischer Decoderkarten untersagen, gegen den Grundsatz des freien Dienstleistungsverkehrs sowie gegen das Wettbewerbsrecht der EU verstoßen. Die Wirtin hatte statt der teuren BSkyB-Übertragung eine günstigere Decoderkarte aus Griechenland verwendet. Daraufhin wurde sie von der englischen Fußballliga verklagt.

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