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„Nordsee“ schlägt „Tatort“ und „Star Trek“

Starker Erfolg für RTL: Der Thriller „Bermuda-Dreieck Nordsee“ hat sich im jungen Publikum gegen sie starke Konkurrenz aus „Tatort“ und „Star Trek“ durchgesetzt. 2,82 Mio. 14- bis 49-Jährige bescherten dem RTL-Film tolle 21,0%. Der „Tatort“ kam auf 2,53 Mio., „Star Trek“ auf 2,01 Mio. Der ARD-Krimi siegte dafür im Gesamtpublikum, blieb mit 7,70 Mio. Sehern aber klar unter den Normalwerten der Kölner Ermittler. Die Kanzlerin bei „Günther Jauch“ sahen 4,29 Mio. – wieder ein paar weniger als in der Vorwoche.

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Der Sonntag bei den 14- bis 49-Jährigen:

Bei RTL überzeugte nicht nur der Prime-Time-Thriller „Bermuda-Dreieck Nordsee“, sondern noch einige andere Programme. So kam der erneute Sieg von Sebastian Vettel beim Formel-1-Rennen in Singapur auf grandiose Zahlen von 2,40 Mio. und 40,0%, „Schwiegertochter gesucht“ hievten 2,18 Mio. auf 22,1%. Nach dem Film erreichte „Spiegel TV“ mit 1,20 Mio. immerhin solide 16,6%. Zufrieden kann auch ProSieben sein. Wahrscheinlich hat der Sender sich ein paar mehr Zuschauer für die „Star Trek“-Free-TV-Premiere erhofft, aber die 2,01 Mio. und 14,7% sind keine schlechten Zahlen. „Star Trek: Nemesis“ erreichte zu später Stunde mit 0,88 Mio. 16,0%, tagsüber kamen die älteren „Star Trek“-Filme aber maximal auf mittelmäßige Werte.

Schärfster RTL-Konkurrent war in der Prime Time aber nicht „Star Trek“, sondern der lahme Kölner „Tatort“. 2,53 Mio. 14- bis 49-Jährige bescherten ihm 17,4% – für Kölner Verhältnisse ein unterdurchschnittlicher Wert. Die 20-Uhr-„Tagesschau“ sahen davor 2,13 Mio. (17,7%), „Günther Jauch“ ab 21.45 Uhr immerhin noch 0,83 Mio. (6,7%). Das ZDF konnte da natürlich nicht mithalten, erzielte mit „Emilie Richards: Entscheidung des Herzens“ und 0,70 Mio. jungen Zuschauern miese 4,8%, mit dem „heute-journal“ und „Kommissar Beck“ danach jeweils solide 6,4%. Zufriedener kann Sat.1 sein: mit 12,2% für „Navy CIS“, 13,4% für „The Mentalist“, 13,9% für „Criminal Minds“ und 17,6% für „Criminal Minds: Team Red“. „The Mentalist“ scheiterte dabei mit 1,91 Mio. nur knapp an der 2-Mio.-Marke.

Meistgesehenes Programm der zweiten Privat-TV-Liga war natürlich der „X Factor“, der trotz der starken Konkurrenz mit 1,51 Mio. 14- bis 49-Jährigen auf 10,6% sprang – ein deutlich besseres Ergebnis als an den vergangenen Sonntagen. Auch kabel eins kann mit dieser Sonntags-Prime-Time zufriedener sein: „Two and a Half Men“ erreichte ordentliche 6,2% und 6,0%. „Die wilden 70er“ bleiben mit 4,4% und 3,4% aber ein Flop. Apropos Flop: RTL II blieb mit „Es begann im September“ weit unter dem Soll: Ganze 0,42 Mio. 14- bis 49-Jährige sahen zu – miserable 3,0%. Sky kam mit der Formel 1 parallel zu RTL auf 0,14 Mio. junge Zuschauer und 2,4%. Das Bundesliga-Spiel zwischen Köln und Hoffenheim sahen 0,09 Mio. (1,6%), das zwischen Bremen und Hertha 0,16 Mio. (2,4%) und „Sky90“ schließlich 0,06 Mio. (0,5%).

Der Sonntag im Gesamtpublikum:

Insgesamt gewann natürlich der „Tatort“ das Quotenrennen. Mit 7,70 Mio. Krimifans und dem Marktanteil von 22,0% blieb er aber deutlich unter den Normalwerten der Kölner Ermittler. So sprangen sechs der vorigen sieben „Tatorte“ mit Ballauf und Schenk über die 9-Mio.-Marke. Platz 2 der Tages-Charts geht ebenfalls an Das Erste: Für die 20-Uhr-„Tagesschau“ interessierten sich 7,53 Mio. Menschen – 24,4%. Dahinter folgt die Formel 1 von RTL: 5,99 Mio. entsprachen ab 14 Uhr einem Traum-Marktanteil von 43,1%. In der Prime Time hieß der schärfste ARD-Konkurrent aber ZDF: 5,15 Mio. (14,7%) schalteten dort „Emilie Richards: Entscheidung des Herzens“ ein. RTL-Thriller „Bermuda-Dreieck Nordsee“ erreichte ebenfalls starke 5,00 Mio. (15,9%).

Abseits der großen drei Sender setzte sich „The Mentalist“ an die Spitze: Immerhin 3,22 Mio. (9,7%) entschieden sich um 21.15 Uhr für die Sat.1-Serie. ProSieben folgt mit „Star Trek“ und 2,60 Mio. (8,1%) dahinter. Vox sprang mit dem „X Factor“ und 2,11 Mio. bzw. 8,9% ebenfalls noch über die 2-Mio.-Marke. kabel eins kam mit „Two and a Half Men“ hingegen nur auf 1,02 Mio. Seher, RTL II mit „Es begann im September“ sogar nur auf 0,64 Mio. (1,9%). Damit landeten die Prime-Time-Angebote der beiden Sender sogar hinter dem morgendlichen „Doppelpass“ von Sport1: Den sahen 1,07 Mio. (9,4%). Sky erlebte unterdessen den schwächsten Bundesliga-Sonntag der bisherigen Saison: Köln und Hoffenheim wollten nur 0,27 Mio. Fans (2,1%) sehen, Bremen und Hertha 0,43 Mio. (2,4%). Die Formel 1 kam bei Sky auf 0,35 Mio. Zuschauer und 2,5%, „Sky90“ am Abend auf 0,14 Mio. und 0,4%.

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