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New York Times eröffnet Web-Labor

Für die meisten Verlage und Medienhäuser wäre es das beste, wenn sie den Medienwandel aktiv mitgestalten würden. Doch das ist teuer und meistens leichter gesagt als getan. Die New York Times versucht nun jedoch genau das, indem sie ihr neues Web-Portal Beta620 launcht, um dort experimentelle Web- und Mobil-Lösungen vorzustellen und von der Web-Gemeinde testen zu lassen. Erstaunlicherweise starten die New Yorker ihr Projekt kurz nachdem Google sein öffentliches Online-Lab dichtgemacht hat.

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Für die meisten Verlage und Medienhäuser wäre es das beste, wenn sie den Medienwandel aktiv mitgestalten würden. Doch das ist teuer und meistens leichter gesagt als getan. Die New York Times versucht nun jedoch genau das, indem sie ihr neues Web-Portal Beta620 launcht, um dort experimentelle Web- und Mobil-Lösungen vorzustellen und von der Web-Gemeinde testen zu lassen. Erstaunlicherweise starten die New Yorker ihr Projekt kurz nachdem Google sein öffentliches Online-Lab dichtgemacht hat.

Zum Start stellt die Plattform sieben Projekte vor. Die drei interessantesten sind:

1. Community Hub: Der neue Community-Knotenpunkt soll User-Generated-Content wie Leser-Kommentare oder Facebook-Meldungen besser und übersichtlicher darstellen.
2. TimesInstant: Das Angebot bietet eine extrem schnelle Suchfunktion, die bereits beim Ausfüllen des Suchfensters die Worte selbstständig vervollständigt.
3. The Buzz: Die App verspricht zu ermitteln, wie viel Aufmerksamkeit ein Artikel oder ein Video in der Social-Media-Welt erhält.

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Das neue Portal wurde bereits für den vergangen Sommer angekündigt, musste jedoch hinter dem wichtigeren Projekt der neuen Bezahlschranke zurücktreten. Ganz neu ist die Idee, Leser Produkte testen zu lassen, bei der New York Times nicht. Bislang gab es eine kleine, geschützte Community, die neue Ideen, Apps und Dienste ausprobierte.

Die "Grey Lady" scheint unter Hochdruck an neuen Digital-Angeboten zu arbeiten. Denn wie Zeit Online-Chefredakteur Wolfgang Blau gerade entdeckte, sucht die New York Times massiv neue Entwickler.

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