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“Super Nanny”-Szene: RTL zahlt Bußgeld

Schwierige Zeiten bei RTL: Erst entlarvt die Bild-Zeitung die Dreh-Manieren bei Vera Int-Veens "Mietprellern", nun hat sich die Landesanstalt für Medien (LfM) NRW in einen "Super Nanny"-Fall eingeschaltet, berichtet der Tagesspiegel. Dabei sei eine Szene der RTL-Sendung als Verstoß gegen die Menschenwürde beurteilt worden, wofür der Kölner Sender nun ein Bußgeld von 15.000 Euro zahlte.

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Es handelt sich dabei um eine Szene, in der eine Mutter ihr Kind vor laufender Kamera schlägt und beschimpft. "Super Nanny" Katia Saalfrank hatte dies selbst als "Kindesmisshandlung" bewertet.
Auf Geheiß der Kommission Jugendmedienschutz verhängte die LfM ein Bußgeld gegen RTL, wogegen der Privatsender erst Klage einreichte, nun aber doch die Summe zahlen will, obwohl man keine Verletzung der Menschenwürde begründet sehe. Jetzt soll Bundesverfassungsrichter Udo Di Fabio ein Gutachten erstelle, das künftig Orientierung fürs Programm geben soll. Darauf habe sich RTL laut Tagesspiegel mit der niedersächsischen Landesmedienanstalt und der Kommission Jugendmedienschutz geeinigt.

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