Partner von:
Anzeige

Henryk M. Broder gibt Preis zurück

Henryk M. Broder gibt den Journalistenpreis des Deutschen Kulturrates zurück. In einem offenen Brief in der Welt begründet er seinen Schritt. Anlass waren Äußerungen des Kulturrat-Geschäftsführers über Thilo Sarrazin.

Anzeige

In dem an den Geschäftsführer Olaf Zimmermann adressierten Schreiben begründet er den Schritt als Reaktion auf Äußerungen, die dieser in der Berliner Morgenpost zu Thilo Sarrazin getätigt haben soll: "Es ist wirklich mehr als peinlich, wenn ‘Aspekte’, ein renommiertes Kulturmagazin, es offensichtlich nötig hat, einen solch vorhersehbaren Eklat zu inszenieren. Wer Thilo Sarrazin unter sichtbarer filmischer Beobachtung durch Berlin-Kreuzberg und Neukölln schickt, kalkuliert mit wütenden Reaktionen."

Weiter heißt es, dass nicht der Versuch des ZDFs peinlich gewesen sei, sondern die "unsägliche" Stellungnahme von Zimmermann, mit der er sich "auf die Seite des Pöbels" stelle. Aus diesem Grund sehe er sich in der Situation, den Preis mit sofortiger Wirkung zurückzugeben. Auch der letzte Satz sitzt: "Von weiteren Zumutungen Ihrerseits bitte ich abzusehen."

Keine Neuigkeiten aus der Medien-Branche mehr verpassen: Abonnieren Sie kostenlos die MEEDIA-Newsletter und bleiben Sie über alle aktuellen Entwicklungen auf dem Laufenden.

Anzeige

Mehr zum Thema

Anzeige
Anzeige

Dein Kommentar

Deine E-Mailadresse wird nicht veröffentlicht.

*

Werben auf MEEDIA
 
Meedia

Meedia