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Berlusconis Fininvest muss 460 Mio. an Rivalen zahlen

Schlechte Tage für Medien-Tycoone: In England musste Rupert Murdoch gerade seine News of the World dicht machen, und in Italien muss Premierminister und Fininvest-Besitzer Silvio Berlusconi jetzt 460 Millionen Euro an den Konkurrenten CIR zahlen.

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Im dem Streit geht es um die Kontrolle über das italienische Verlagshaus Mondadori. Der Zwist, der seit 1991 schwelt, wurde nun von einem Berufungsgericht beendet. Anfang der 90er Jahre kämpften sowohl CIR, wie auch Fininvest um die Kontrolle des Verlages. Berlusconi machte das Rennen. Wie ein Gericht allerdings 2007 feststellte, gelang dies dem Medien-Tycon unter anderem durch Bestechung eines Richters.
Fininvest-Chefin Marina, die älteste Tochter von Berlusconi, prüft nun, dass oberste Gericht anzurufen. Diese Instanz ändert jedoch in der Regel Urteile nicht, sondern beschäftigt sich überwiegend mit formalen Fragen.

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