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KiKa-Affäre: Kottkamp wusste von nichts

Am Landgericht Erfurt ist am Dienstag der Prozess um den Betrug beim Kinderkanal fortgesetzt worden. Der seit 2008 verantwortliche Programmgeschäftsführer Steffen Kottkamp sagte aus, dass er nichts von den Scheinrechnungen des angeklagten Herstellungsleiters gewusst habe, berichtet die dpa.

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Dass der Betrug nicht aufgefallen sei, begründete Kottkamp mit der Vorlage von falschen Zeiten. Zudem habe er auch keine Kenntnis von der Spielsucht seines Mitarbeiters gehabt. Der angeklagte Herstellungsleiter hatte vergangene Woche vor Gericht zugegeben, 4,6 Millionen Euro veruntreut zu haben. In seinem Geständnis gab er zu, sein gesamtes Vermögen an Automaten verspielt zu haben.
Außerdem habe beim Sender ein "brutaler Umgang" unter den Mitarbeitern geherrscht. Kottkamp hatte dazu gesagt, dass das Klima konstruktiv und in vielen Bereichen familiär sei.

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