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Android: Informatiker decken Sicherheitslücke auf

Informatiker aus Ulm haben auf Googles mobilem Betriebssystem Android Sicherheitslücken entdeckt. Demnach sei es bei der Nutzung offener WLAN-Netze für Angreifer möglich, Daten lesen und löschen zu können. Wie ein Google-Sprecher mitteilte, arbeite der Konzern bereits an einer Lösung des Problems.

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Betroffen sind demnach Besitzer von Android-Smartphones, die zumindest gelegentlich öffentliche WLAN-Netze nutzen.

Den Ulmer Forschern zufolge übertragen die Android-Smartphones die Anmeldedaten unverschlüsselt. Denn dafür werden vom Smartphone nicht jedes Mal Benutzername und Passwort verschickt. Stattdessen nutzen die Google-Dienste Tokens, eine Art Ersatzschlüssel zum Zugriff auf die Nutzerdaten, die bis zu zwei Wochen gültig sind.

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Fängt ein Angreifer diesen Schlüssel ab, erhält er vollen Zugriff auf den Kalender, die Kontakte oder die Fotosammlung des Smartphone-Nutzers.

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