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DJV und Verdi rufen zu weiteren Streiks auf

Keine Einigung im Tarifkonflikt: Der Deutsche Journalisten-Verband und Verdi wollen in den kommenden Wochen Redakteure, Verlagsangestellte und Drucker in Tageszeitungsverlagen zu gemeinsamen Streiks aufrufen, berichtet die Süddeutsche Zeitung. Hintergrund sind geplante Lohnkürzungen durch den Bundesverband Deutscher Zeitungsverleger (BDZV).

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Mit den angekündigten Streiks wollen die Organisationen den Druck auf die Verleger erhöhen, nachdem die Tarifverhandlungen für die rund 14.000 Redakteure an Tageszeitungen am 4. Mai ergebnislos abgebrochen worden sind. Die Gewerkschaften fordern eine, wie sie sagen, "moderate Gehaltserhöhung" um vier Prozent. "Wir stehen am Beginn einer langen und harten Auseinandersetzung", zitiert Sueddeutsche.de den Hauptgeschäftsführer des DJV, Kajo Döhring.
Aus Sicht der Verleger stellt sich die Lage jedoch anders dar: "Die Gewerkschaften blenden konsequent die wirtschaftliche Situation der Branche aus", sagte der Verhandlungsführer des BDZV, Werner Hundhausen. Obwohl die wirtschaftliche Entwicklung in den vergangenen zehn Jahren zu Ungunsten der Verlage verlaufen sei, verweigerten Verdi und der DJV jede Reform der Tarifverträge.
Der BDZV will den Redakteuren in den kommenden drei Jahren statt wie bisher 13,75 nur noch 13 Monatsgehälter auszahlen. Zum Ausgleich könne man über jährliche Einmalzahlungen reden. Für Berufseinsteiger sieht der BDZV vor, dass sie ein geringeres Einstiegsgehalt, weniger Zuschüsse zur Altersvorsorge und maximal 30 Tage Urlaub im Jahr bekommen.

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