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„Die perfekte Minute“ erholt sich wieder

Kleines Aufatmen bei Sat.1: Die in den vergangenen Wochen etwas taumelnde Show „Die perfekte Minute“ war am Freitag erfolgreich. 1,38 Mio. 14- bis 49-Jährige reichten für 12,5% und damit den besten Marktanteil seit sechs Wochen. Den Tagessieg verfehlte die Show damit aber natürlich, den holte sich „Die ultimative Chart Show“ von RTL – mit 2,14 Mio. jungen Zuschauern und 20,8% – Jahresbestwert für Oliver Geissen. Im Gesamtpublikum gewann unterdessen der ARD-Film „Die göttliche Sophie – Das Findelkind“.

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Der Freitag bei den 14- bis 49-Jährigen:

„Die ultimative Chart Show“ war mit ihren 2,14 Mio. jungen Zuschauern das einzige Freitags-Programm, das über die 2-Mio.-Marke sprang. Gelungen ist das mit den „produktivsten Künstlern aller Zeiten“. Auch auf den Plätzen 2 und 3 finden sich RTL-Sendungen: „Gute Zeiten, schlechte Zeiten“ sahen 1,82 Mio. (21,1%), „Wer wird Millionär?“ kam mit den 1,71 Mio. nur auf unbefriedigende 16,5%. Hinter dem RTL-Trio folgt im Freitags-Ranking ProSiebens „James Bond: Stirb an einem anderen Tag“: 1,50 Mio. reichten für ordentliche 13,6% und einen Platz vor dem Sat.1-Kontrahenten „Die perfekte Minute“, der mit 1,38 Mio. wie erwähnt auf 12,5% kam. „Pastewka“ erzielte danach mit 1,43 Mio. sogar 12,9%, auch die „Ladykracher“ blieben mit 11,4% über dem Soll.

In der zweiten Privat-TV-Liga setzte sich Vox-Serie „The Closer“ an die Spitze. 1,04 Mio. 14- bis 49-Jährige reichten für 8,9%. Davor kam „CSI: NY“ mit 0,78 Mio. auf 7,4%, „Law & Order: Special Victims Unit“ erzielte mit zwei Episoden ab 22.10 Uhr 8,1% und 10,3%. Zufrieden kann auch RTL II sein: „V wie Vendetta“ sprang mit immerhin 0,90 Mio. jungen Zuschauern auf starke 8,1%. „The Frighteners“ blieben zu später Stunde aber bei 6,0% hängen. kabel eins blieb in der Freitags-Prime-Time blass: „Castle“ holte sich mit 0,60 Mio. immerhin noch 5,8%, „Good Wife“ rasselte um 21.15 Uhr aber auf gewohnt miese 3,2% und riss damit auch „Cold Case“ (4,4% um 22.15 Uhr / 5,7% um 23.15 Uhr) mit nach unten.

Stärkstes öffentlich-rechtliches Programm des Tages war die 20-Uhr-„Tagesschau“ des Ersten: 1,00 Mio. sahen zu – 10,9%. Erstaunlich stark war im Anschluss der seichte Film „Die göttliche Sophie – Das Findelkind“: 0,86 Mio. 14- bis 49-Jährige bescherten dem Ersten gute 7,9%. Selbst der „Tatort“ war im Anschluss mit 6,1% deutlich schwächer. Das ZDF erzielte unterdessen mit „Der Alte“ und 0,79 Mio. 7,5%, „Flemming“ war mit 0,93 Mio. und 8,0% noch erfolgreicher. Sky erreichte mit dem Bundesliga-Match zwischen Mainz und Mönchengladbach nur einen Marktanteil von 1,1%: 0,12 Mio. 14- bis 49-Jährige sahen zu.

Der Freitag im Gesamtpublikum:

Insgesamt musste Günther Jauchs „Wer wird Millionär?“ eine seltene Niederlage einstecken. Der ARD-Film „Die göttliche Sophie – Das Findelkind“ war erfolgreicher. 5,81 Mio. sahen zu  19,0%. Das RTL-Quiz kam parallel dazu nur auf 5,00 Mio. Seher und 16,7%.  Auf den weiteren Plätzen folgen die 20-Uhr-„Tagesschau“ mit 4,56 Mio. und 16,8%, sowie die beiden ZDF-Krimis mit 4,49 Mio. und 14,4% („Flemming“) bzw. 4,42 Mio. und 14,6% („Der Alte“). „Die ultimative Chart Show“ war längst nicht so erfolgreich wie im jungen Publikum: 3,51 Mio. sahen insgesamt zu – solide 14,2%.

Abseits der großen drei Sender entschied „Die perfekte Minute“ das Quotenrennen für sich: 2,61 Mio. reichten für 8,7% und einen knappen Sieg gegen ProSiebens „James Bond – Stirb an einem anderen Tag“, der auf 2,57 Mio. und 8,7% kam. Bei Vox hieß das erfolgreichste Programm des Tages „Das perfekte Dinner“ (2,04 Mio. / 9,1%), in der Prime Time erzielte „The Closer“ mit 1,86 Mio. 6,1%. RTL II lockte mit „V wie Vendetta“ 1,22 Mio. bzw. 4,1% Leute an, kabel eins mit „Castle“ 0,99 Mio. und 3,3%. Für das Bundesliga-Spiel zwischen Mainz und Mönchengladbach entschieden sich bei Sky 0,32 Mio. Fans – 1,1%.

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