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Die FAZ macht wieder Gewinn

Nach einem Verlust von 20 Millionen Euro im Krisenjahr 2009 ist die FAZ in die Gewinnzone zurückgekehrt. Laut Tobias Trevisan, Sprecher der Geschäftsführung, hat der Verlag im vergangenen Jahr einen Gewinn im mittleren einstelligen Millionenbereich gemacht. Das sagte er im Gespräch mit Horizont.

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"Das Erfreuliche an 2010 war, dass die Ergebnisverbesserung in erster Linie aus steigenden Vertriebs- und Anzeigenerlösen resultiert. Im Werbegeschäft konnten wir gegen den Markttrend kräftig zulegen; wir haben signifikant Marktanteile gewonnen", erklärte Trevisan gegenüber Horizont. Künftig will er unabhängiger vom Stellenmarkt, früher der wichtigste Umsatzbringer der FAZ, werden und neue Geschäftsfelder erschließen.
Trevisan plant unter anderem, iPad-Apps für die FAZ und die FAS zu starten. Signifikante Einnahmen erwartet er in dem Geschäft allerdings erst in drei bis fünf Jahren, wenn mit zehn Millionen Geräten die kritische Masse im Markt erreicht sei, um ein "relevantes Werbegeschäft aufzubauen".

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