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Musikbranche verliert weiter an Umsatz

Die Musikindustrie erwartet ein leichtes Umsatzminus für das Jahr 2010. Im Digitalgeschäft legten die Einnahmen zwar zu und auch den Absatz von CDs bezeichnete Verbandsgeschäftsführer Florian Drücke als "zufriedenstellend". Dennoch kann ein Rückgang im Gesamtmarkt nicht verhindert werden.

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"Die CD als Tonträger ist nach wie vor für den deutschen Markt eine der wichtigsten Säulen. Dennoch werden wir wohl auch für 2010 wieder mit einem leichten Rückgang der Umsätze rechnen müssen", sagte Drücke gegenüber der dapd. Der Download von Liedern wird jedoch immer beliebter. "Während in manchen Ländern die digitale Wachstumskurve etwas abflacht, rechnen wir für Deutschland auch 2010 mit einem stabilen Umsatzwachstum von rund 30 Prozent beim digitalen Musikverkauf."
Auch Bereiche abseits des Tonträgerverkaufs werden wichtiger für die Musikindustrie. Zusatzgeschäfte aus dem Live-Bereich, dem Merchandising oder dem Künstlermanagement sowie Einkommen aus Abo-Modellen und Lizenzeinnahmen aus Streamingservices legten laut Drücke zu.

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