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Microsoft: Bing Streetside doch mit Vorab-Widerspruch

Microsoft scheint aus der harschen Kritik an Googles Street View seine Lehren gezogen zu haben. Der Softwareriese will für seinen Straßenfotodienst Bing Streetside nun doch einen Vorab-Widerspruch ermöglichen.

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"Widerspruchsmöglichkeiten bestehen per Internet, E-Mail und Post bis zu zwei Monaten vor der Veröffentlichung", erklärte eine Microsoft-Sprecherin. Zuvor hatte der Konzern noch erklärt, dass Anträge auf das Unkenntlichmachen von Häusern erst im Nachhinein möglich seien.

Severin Löffler, oberster Datenschützer von Microsoft Deutschland, hatte erklärt, sein Unternehmen wolle sich beim geplanten Dienst Bing Streetside an die geplante Selbstverpflichtung der Internetwirtschaft zum Datenschutz bei Geodatendiensten halten. Diese Verpflichtung sieht vor, dass Anbieter solcher Dienste über die Fahrten ihrer Kameraautos vorher informieren. Dies will Microsoft Löffler zufolge mindestens einen Monat vorher tun.

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