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Negativrekord: 145 Journalisten im Gefängnis

2010 sind 145 Journalisten durch Gefängnisstrafen mundtot gemacht worden. So viele Inhaftierungen hat es seit 1996 nicht mehr gegeben. Hauptverantwortlich dafür sind der Iran und China, geht aus dem jährlichen Bericht des New Yorker Komitees zum Schutz von Journalisten (CPJ) hervor.

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In Iran und China sitzen laut dem Bericht jeweils 34 Reporter hinter Gittern. Auf den Plätzen drei bis fünf liegen Eritrea (17 inhaftierte Journalisten), Birma (13) und Usbekistan (6).
"Dass die Zahl der weggesperrten Reporter zunimmt, ist eine erschütternde Entwicklung", kommentiert CPJ-Executive-Director Joel Simon. "Sie wird angetrieben durch einige wenige Länder, die systematisch gegen Journalisten vorgehen, weil sie Probleme mit der freien Verfügbarkeit von Informationen haben."

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