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Julian Assange wird von Interpol gesucht

Der Wikileaks-Gründer Julian Assange steht seit Dienstag auf der Fahndungsliste von Interpol. Dem 39-Jährigen wird Vergewaltigung und sexuelle Nötigung in zwei Fällen vorgeworfen. Assange weist die Anschuldigen zurück und sieht darin eine Schmutzkampagne der US-Regierung.

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Ein Gericht in Stockholm den Haftbefehl ausgestellt habe. Marianne Ny, die Ermittlungsleiterin der schwedischen Staatsanwaltschaft, hatte ihren Antrag damit begründet, dass Assange zu den Vorwürfen befragt werden müsse.
Der Aufenthaltsort des Internetaktivisten ist unbekannt. Zuletzt hieß es, dass Assange in der Schweiz politisches Asyl beantragen wolle.

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