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ZAK beanstandet Sendungen von “Tatort Internet”

Die RTL-2-Sendung "Tatort Internet – Schützt endlich unsere Kinder" kommt nicht aus der Kritik. Zwei Folgen der Serie hat jetzt die Kommission für Zulassung und Aufsicht der Landesmedienanstalten (ZAK) beanstandet, weil die potentiellen Täter nicht hinreichend unkenntlich gemacht worden sind.

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Die ZAK kritisiert, dass die Redaktion nicht ausreichend sicher gestellt habe, dass die dargestellten Personen nicht durch Dritte öffentlich bloßgestellt werden können. So seien in den beiden ersten Folgen der RTL-2 Serie (7. und 11. Oktober) die potentiellen Täter nicht hinreichend unkenntlich gemacht worden, so dass sie von ihrem sozialen Umfeld durchaus identifizierbar waren.
In den beiden anderen geprüften Formaten (18. und 25. Oktober) wurden die Informationen zu den mutmaßlichen Tätern von der Redaktion so weit reduziert, dass kein Verstoß gegen das Rundfunkrecht vorliegt.
Die Kommission für Jugendmedienschutz (KJM), die die Sendungen unter jugendmedienschutzrechtlichen Gesichtspunkten geprüft hatte, hatte keine Verstöße feststellen können. Die Vorsitzenden der ehrenamtlichen Gremien der Landesmedienanstalten haben das Thema auf die Tagesordnung der Gremienvorsitzendenkonferenz gesetzt: Unter anderem soll darüber diskutiert werden, wie man in journalistisch vertretbaren Formen mit solchen sensiblen Themen umgehen kann.

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