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Wikipedia sucht Distanz zu Wikileaks

Wikipedia-Gründer Jimmy Wales hat zum wiederholten Mal seine Skepsis gegenüber Wikileaks betont: "Wenn ich eine brisante Information hätte, wäre das Letzte, was ich täte, sie an Wikileaks zu schicken." Hintergrund ist Wales' wohl begründete Sorge, die Online-Enzyklopädie und die umstrittene Whistleblower-Plattform könnten wegen der Namensähnlichkeit in einen Topf geworfen werden.

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"Ich denke, sie sollten beim Veröffentlichen ihres Materials langsamer sein", sagte Wales im TV-Interview mit Charlie Rose. Der Wikipedia-Gründer spricht von "gemischten Gefühlen" gegenüber Wikileaks, er habe Sorgen über die Sicherheit von Menschen, die nicht die Übeltäter seien. Mit Wikileaks-Gründer Julian Assange sei er in Gesprächen über den Domainnamen, der eine Verwechslung oder die falsche Vermutung eines Zusammenhangs heraufbeschwört.

Was er mit brisanten Informationen tun würde, verrät Jimmy Wales nebenbei auch: Der New York Times übergeben.

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