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Journalisten bestürmen die Buchverlage

Der Tagesspiegel hat einen interessanten Trend ausgemacht: In den Katalogen der Buchverlage nehmen gelernte Journalisten nicht nur bei Sachbüchern, sondern auch in der Belletristik immer mehr Raum ein. Die Literaturagentin Karin Graf sieht einen Trend zu "Fernsehgesichtern": Wenn die "eine Idee haben oder einen Roman schreiben, kommen sie leichter bei Verlagen unter."

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Promintentes Beispiel dafür ist der ARD-Politikreporter Werner Sonne, der bei Bloomsbury mit dem Titel "Und der Zukunft zugewandt" hervortritt. Weitere Neuerscheinungen:  der Roman "Königstorkinder" von Alexander Osang (Spiegel),  "Lokalhelden" von Jörg Harlan Rohleder (Musikexpress) und "Die Stille nach dem Gesang" von der Literaturkritikerin Katharina Döbler.
Eine gute Adresse für dichtende Journalisten ist Kiepenheuer & Witsch, dessen Lektor Olaf Petersenn dem Tagesspiegel verrät: "Im Idealfall paart sich Stil mit thematischer Originalität. Auch wenn journalistische Schreibe und literarischen Erzählstimme nicht zusammenfallen, gibt es einen spezifischen Ton, der sich übertragen lässt."

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