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NDR entschuldigt sich bei Militärdienstleister

Der NDR hat sich wegen seiner Berichterstattung über den Militärdienstleister Ecolog bei dem Unternehmen entschuldigt, um einer Millionenklage zu entgehen, so Spiegel Online. Die Rundfunkanstalt hatte gemeldet, Ecolog habe Drogen aus Afghanistan geschmuggelt. Der mit den deutschen Truppen zusammenarbeitende Militärdienstleister bestreitet das.

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Gerichtlich hatte er dem Sender schon verbieten lassen, weiterhin zu behaupten, dass er Drogen aus Afghanistan schmuggle. Die Redaktionsverantwortlichen von Tagesschau.de und NDR Info haben sich nun verpflichtet, Entschuldigungsbriefe an den Vorstand des Unternehmens und dessen Gründer Nazif Destani zu schreiben. "Wir bedauern es, wenn Ihr Ruf als Unternehmer und der Ihrer Familie durch unsere Verdachts-Berichterstattung gelitten hat und Ihnen daraus Unannehmlichkeiten entstanden sind. Gleichzeitig danken wir Ihnen für die Bereitschaft zu einer außer gerichtlichen Einigung", zitiert Spiegel Online aus einem der Schreiben.
Der NDR verhindert somit etwaige weitere Klagen. Zwischenzeitlich hatte Ecolog laut Spiegel Online geplant, eine Klage vor einem US-Gericht einzureichen.

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