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Burda-Gespräche zum “Iconic Turn”

Die FAZ-Medienseite präsentiert einen Vorabdruck aus dem neuen Buch des Münchner Verlegers Hubert Burda: "In medias res. Zehn Kapitel zum Iconic Turn". Das Gespräch mit dem Philosophen Peter Sloterdijk ist eine Herausforderung.

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Burdas Einstiegsfrage umreißt das Thema des Buches: "Um 1450 verändert sich durch den Buchdruck etwas total, und nun müssen wir damit rechnen, dass die großen Zeitungen in zehn Jahren nicht mehr finanzierbar sind. Denn wir haben jetzt Weltkonzerne wie Google und Facebook, die das Kapital an sich ziehen. Was verändert sich dadurch für die Gesellschaft?"

Die Antwort beginnt im griechischen Altertum und hat auch später wenig mit dem angesprochenen Internet zu tun. Erst zum Ende wird der Philosoph unverhofft drastisch: "Tasächlich glaube ich, dass die Medien heute zum großen Teil Loser-Therapie betreiben. Ist nicht die ganze gegenwärtige massenmediale Kultur eigentlich Loser-Therapie?"

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