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Auftragsflaute: Spiegel TV streicht 50 Jobs

Bad news bei Spiegel TV: 50 Mitarbeiter verlieren ihre Arbeitsplätze. Dies teilte die Geschäftsführung offenbar am Mittag in Hamburg im Rahmen einer kurzfristig anberaumten Betriebsversammlung mit. Grund für die Maßnahme ist die anhaltend schlechte Auftragslage. So wurden in den vergangenen Monaten mehrere lukrative Formate u.a. bei Vox und dem ZDF ersatzlos gestrichen. Trotz aller Bemühungen gelang es nicht, dies durch Fremdproduktionen oder neue Aufträge zu kompensieren.

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Betroffen sind MEEDIA-Informationen zufolge Redakteure und Mitarbeiter in der Produktion. Auch wenn der Verlag bereits Ende 2009 auf Anfrage erklärt hatte, dass Entlassungen bei unververänderten Rahmenbedingungen nicht grundsätzlich ausgeschlossen werden könnten, so kam die Nachricht für die meisten Angestellten dennoch überraschend. Die Geschäftsführung hatte von einem "Info-Treffen aus aktuellem Anlass" gesprochen. Dass dabei der größte Personal-Exodus in der Geschichte des 1988 gegründeten TV-Unternehmens verkündet werden würde, ahnten viele nicht.
50 Angestellte werden in den nächsten Wochen betriebsbedingte Kündigungen erhalten, damit könnte jede sechste der gut 300 festen Stellen abgebaut werden. Da von den Entlassungen auch Angestellte mit Teilzeitverträgen betroffen sind, dürfte die Zahl der abgebauten Vollzeitstellen rechnerisch unter der Zahl 50 liegen. 
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