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Kachelmann-Prozess: Befangenheitsantrag abgelehnt

Die nächste Niederlage für die Kachelmann-Anwälte: Bereits zum zweiten Mal stellten sie einen Antrag auf Befangenheit des Gerichts – und scheiterten wieder. Es fehlte offenbar die "hinreichende Veranlassung, die Unparteilichkeit und Unvoreingenommenheit" der Richter anzuzweifeln.

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Anlass für den zweiten Befangenheitsantrag war ein Disput zwischen dem Richter und dem Kachelmann-Anwalt Reinhard Birkenstock über die Belehrung der ehemaligen Freundin des Wettermoderators. Durch die fehlende Belehrung hätte das Gericht – nach Meinung der Verteidigung – bereits im Vorfeld den Eindruckt erweckt, dass es der Zeugin glaube, obwohl es noch gar keine Aussage gab.

Birkenstock kommentierte die Entscheidung, dass er nicht überrascht sei, denn er wisse, "dass Richter am Landgericht nur sehr ungern und in allerhöchster Not einen Kollegen aus einem Verfahren entfernen".

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