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Springer-Angebot für SeLoger ist zu niedrig

SeLoger hat das Übernahmeangebot von der Axel Springer AG abgelehnt. 34 Euro pro Aktie hatte der deutsche Verlag dem französischen Immobilienportal angeboten. "Das Direktorium [...] bekräftigt seinen Willen, jeden Versuch einer schleichenden Übernahme zu verhindern", zitiert Reuters die Webseiten-Betreiber.

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Die Offerte werde als feindlich angesehen und führe zu keinen Synergien, schreibt Reuters. Der Aufsichtsrat sehe keinen Sinn in der Übernahme. In seinen Pressemitteilungen sprach das deutsche Medienhaus aber auch nie von geplanten Synergien mit anderen Geschäftsbereichen.
Das Springer-Angebot entspricht einer Bewertung von SeLoger mit 566 Millionen Euro. Außerbörslich hat das Medienhaus bereits 12,4 Prozent der Anteile von den Firmengründern Amal Amar und Denys Chalumeau sowie anderen Großaktionären für 34 Euro je Stück übernommen. Doch weitere Verkäufe zu diesem Preis lehnt das französische Immobilienportal ab, denn am Dienstag hatte die Börse die Aktie mit 37,53 Euro bewertet.

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