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Twitter: Hacker-Angriff verbreitete Chaos

Auf der Startseite des Microblogging-Dienstes sorgte am Dienstag ein Wurm für Chaos. Der Webschädling nutzte eine Sicherheitslücke namens Cross-Site-Scripting (XSS), die im schlimmsten Fall sogar einen Angriff gegen einzelne Rechner gestartet hätte. Betroffene Browser sahen auf der Twitter-Site in der eigenen Timeline schwarze Balken oder einen großen Buchstaben. Wer mit der Mouse über diese Element fuhr, aktiviert den Wurm. Am Nachmittag gab es dann eine Entwarnung seitens Twitter: Das Problem sei behoben.

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Der Wurm führte unterschiedliche Aktionen aus. Zum einen hatte er Nachrichten einfach weiter verbreitet und zum anderen wurde einige Nutzer auf andere Seiten, wie beispielsweise eine japanische Pornoseite, weitergeleitet.

Nutzer, die bereits das neue Twitter-Interface verwenden, waren offenbar nicht von den Hacker-Attacken betroffen. Dasselbe gilt für die Kunden von externen Clients.

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Der Standard.at berichtete, dass sich der Wurm aber auch austricksen ließe, indem man im Browser Javascript deaktiviert.

Twitter schwieg erst lange und veröffentlichte dann eine Nachricht, dass man an einer Lösung des Problems arbeite. Zeitweise wurden bereits die öffentlichen Tweets auf der Homepage ausgeschaltet.
Um 16:20 Uhr dann die Entwarnung: Del Harvey, Sicherheitsexpertin beim Microbloggin-Dienst, twitterte gerade, dass das Problem jetzt vollständig behoben sei. 

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