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Elke Heidenreich tritt gegen ZDF nach

TV-Literatin Elke Heidenreich bereut ihre undiplomatische Kritik am öffentlich-rechtlichen Fernsehen. In einen Gespräch mit dem Kölner Stadt-Anzeiger, tritt sie jetzt allerdings noch einmal gegen ihren ehemaligen Arbeitgeber - das ZDF - nach.

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Heidenreich hatte im Zuge des berüchtigten Fernsehpreis-Auftritts von Marcel Reich-Ranicki im Herbst 2008, das öffentlich-rechtliche scharf kritisiert, was letztlich zur Einstellung ihrer ZDF-Literatursendung "Lesen" geführt hatte. Das bereut die Autorin bis heute: "Aber wenn die Wut auf dem Höhepunkt ist, schmeißt man das Glas eben an die Wand", sagte sie dem Kölner Stadt-Anzeiger (morgige Samstags-Ausgabe).
Dass das ZDF jedoch nicht auf ihre Entschuldigung reagiert habe, enttäusche sie bis heute: "Man hätte sich einigen müssen. Das wäre erwachsen gewesen." Nachdem sich Heidenreich mit dem Mainzer Sender überworfen hatte, präsentierte sie ihre Literatursendung "Lesen!" kurzeitig im Internet – allerdings nur mit mäßigem Erfolg.
Um Rückschläge zu verwinden, helfe es, "eine große Flasche Wein in großer Geschwindigkeit leer zu trinken", so Heidenreich. In solchen Situationen besuche die Literaturkritikerin auch gerne Opern – "unter Menschen kann ich mich nicht gehen lassen".

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